Öko-Denken

Kompostierbares Gedankengut für eine bessere Zukunft

Was wäre wenn alles Gute von oben käme?

Geschrieben von Axel Christ • Dienstag, 11. August 2009 • Kategorie: Was wäre wenn?

Wenn dem so wäre, dann hätten wir bestimmt viele, tolle Fangvorrichtungen gebaut, neben denen Windräder wie kleine Grashalme aussähen. Interessant wäre dann natürlich die Frage der Verteilung des Guten. Gehört es mir, wenn die Fangvorrichtung auf meinem Grund und Boden steht? Schätzungsweise. Aber aus welcher Höhe darf ich das Gute abgreifen? Diese Fragen wären besonders existentiell, da ja, wenn wirklich alles Gute von oben käme, hier unten nichts Gutes zu holen sein könnte.

“Oben” ist schon gut dabei

Sonne, Luft und Wasser lassen sich bereits von oben beziehen. Beim Wasser kommt es dabei natürlich darauf an, dass es im Verdunstungskreislauf sein muss. Alles, was von oben kommt, lässt sich in der Regel auch zur Energiegewinnung nutzen. Fehlen also nur noch viele hängende Gärten, um auch ein paar Nährstoffe in den Mix zu bringen. Tierhaltung über unseren Köpfen ist, von Vögeln abgesehen, eher schwierig. Vegetarier haben es also leichter.

Was wäre wenn der Berg zum Propheten käme?

Geschrieben von Axel Christ • Freitag, 31. Juli 2009 • Kategorie: Was wäre wenn?

Sozialer Aspekt

Solange der Prophet zum Berg kommt, kann er sich seine Zeit frei einteilen. Sobald aber erstmal der erste Berg ungefragt zum Propheten gekommen ist und einen Nutzen davon hatte, wird das Beispiel Schule machen. Mehr und mehr Berge werden auf den Propheten einstürmen und sich wie ein mächtiges Gebirge vor ihm auftürmen. Der Prophet wird platt gemacht und kann niemandem mehr von Nutzen sein.

Also: Wenn du ein Berg bist, signalisiere ruhig einem Propheten, dass du ihn brauchen könntest. Aber renne ihm nicht die Bude ein sondern gebe ihm die Möglichkeit, sich seine Zeit einzuteilen.

Energieverteilung

Solange der Prophet nicht mehr Masse hat, als der Berg, sollte es effizienter sein, wenn er sich zu diesem begibt. Sollten mehrere Berge zu bereisen sein, haben wir es mit dem Problem des Handlungsreisenden[1] zu tun. Dieses kann mittlerweile zwar schon von Bakterien gelöst werden2[3], ist aber trotzdem nicht ganz trivial.

1 http://de.wikipedia.org/wiki/Problem_des_Handlungsreisenden

2 http://www.heise.de/newsticker/Bakterien-helfen-beim-Problem-des-Handlungsreisenden—/meldung/142601

3 http://www.guardian.co.uk/science/blog/2009/jul/24/bacteria-computer (englisch)

Was wäre wenn ein blindes Huhn auch mal ein Ei fände?

Geschrieben von Axel Christ • Donnerstag, 30. Juli 2009 • Kategorie: Was wäre wenn?

Prinzipiell ist das Finden von Eiern im Alltag eines blinden Huhns wohl gar nicht so selten. Was einem aus dem Hintern fällt, sollte man ja finden können. Und wenn es dazu kommt, dann wird das blinde Huhn das Ei sicherlich ähnlich ausbrüten, wie ein sehendes Huhn.

Dennoch: Wenn das blinde Huhn ein Ei findet, hat es prinzipiell Glück gehabt, denn dann befindet es sich schätzungsweise nicht in einer Legebox, in der das Ei sofort weg wäre.

Was wäre wenn der Milchmann zweimal klingelte?

Geschrieben von Axel Christ • Mittwoch, 29. Juli 2009 • Kategorie: Was wäre wenn?

Energiebedarf

Spontan fällt einem da natürlich der erhöhte Energiebedarf ein. Insbesondere, wenn eine Funkklingel mit Mehrton-Klang im Einsatz ist. Ob dieser durch den Nutzen des besser gehörten Milchmannes aufgewogen werden kann, hängt vom Altersdurchschnitt der betroffenen Gegend ab. Und natürlich vom generell vorhandenen Lärmpegel.

Milchpreis

Wenn der Milchmann besser gehört wird und damit mehr Menschen mit Milch versorgt, führt dies zu einer geringeren Nachfrage in den Supermärkten. Der Effekt sollte allerdings zu gering ausfallen, um den Milchpreis zu beeinflussen.

Soziales

Hat der Milchmann wirklich Hintergedanken, wenn er zweimal klingelt? Ist es überhaupt selten, dass Milchmänner zweimal klingeln? Wird diese bewusste Anspielung vielleicht als hurmorvolles Element genutzt, um mit dem Kunden ins Gespräch zu kommen? Und überhaupt, was ist mit Milchfrauen?